Hund in der Großstadt | PARTNER HUND Magazin

Hund in der Großstadt

Ein Hund in der Großstadt? Das passt eigentlich gar nicht zusammen. Wenn Sie sich trotzdem einen anschaffen, dann sollten Sie einiges berücksichtigen.
 
 
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Ganz wichtig: die Hinterlassenschaften Ihres Hundes wegräumen.

Probleme mit dem Großstadthund

Falls Sie im Zentrum einer großen Stadt wohnen und trotzdem unbedingt einen Hund wollen, dann gibt es für Sie nur eine Lösung: ziehen Sie aufs Land oder zumindest in einen Vorort. Ein Hund ist nicht dafür geschaffen, seinen täglichen Spaziergang auf der Einkaufsmeile zu absolvieren. Von dem, was der Verkehrslärm seinen empfindlichen Ohren antut, wollen wir gar nicht reden. Und auch Sie werden wenig Spaß daran haben, regelmäßig von Stadtbewohnern angebrüllt zu werden, nur weil Ihr Hund sie angeschnuppert hat. Vielleicht hat er sich auch unter dem Baum vor Ihrem Mietshaus erleichtert. Ja, wo denn auch sonst, wenn es das einzige Grün im Umkreis von Kilometern ist? Ein Hundeleben in der Stadt ist wirklich kein Spaß.
Auch wenn Sie direkt an einem großen Park wohnen, der dem Tier zumindest genug Auslauf garantiert, werden Sie in einer Stadt schon wegen der Bevölkerungsdichte häufiger auf Menschen treffen, die keine Hunde mögen. Ob man es nun versteht oder nicht, man muss es zumindest akzeptieren und dafür sorgen, dass diese Menschen von unseren Hunden nicht belästigt werden.

Konsequente Erziehung erforderlich

Erziehen Sie Ihren Hund sorgfältig und konsequent. In einer Stadt voller Menschen darf ein Kommando nicht nur ein "Vorschlag" an den Vierbeiner sein. Wenn er nicht gehorcht, wird er früher oder später zur Gefahr für sich und/oder andere.
Wenn Sie Menschen sehen, die beim Anblick Ihres Hundes – aus welchem Grund auch immer - verunsichert wirken, dann rufen Sie Ihren Liebling zu sich und zwar bevor der Passant Sie darum bittet oder anfängt, hysterisch herumzuschreien. Damit geben Sie erstens ein positives Hundehalter-Bild ab, demonstrieren zweitens wie gut Ihr Wautzi doch folgen kann und drittens schonen Sie Ihre Nerven.

Bitte die Hundehaufen entfernen

Selbstverständlich sollten Sie auch die Hinterlassenschaften Ihres Hundes wegräumen, Sie selbst treten ja auch nicht gerne in Hundehaufen. In vielen Städten wurden bereits Automaten mit entsprechenden Tütchen aufgestellt. Für alle Fälle sollten Sie selbst auch immer eine Plastiktüte o.ä. dabei haben. Machen Sie mit Ihrem Hund öfter mal einen Ausflug ins Grüne und lassen Sie den Hund den Duft der Wildnis schnuppern. Denn mag der Park noch so groß sein, ein Hund will neue Wege entdecken und neue Eindrücke gewinnen, sonst verkümmert seine Seele.
 
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