Flirtfaktor Hund | PARTNER HUND Magazin

Flirtfaktor Hund

Das Glück kommt auf vier Pfoten... und dann läuft alles von allein: Einer Studie zufolge sind Hunde ideale Wegbereiter für einen Flirt.
 
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Warum ist der Hund beim Flirten so nützlich?

Der Hund als Flirtfaktor

Romantiker und Hundefreunde haben das schon immer gewusst. Diplom-Psychologe Jens Lönneker vom rheingold-Institut Köln hat es jetzt auch wissenschaftlich belegt: In der vom "Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft" in Auftrag gegebenen, repräsentativen und tiefenpsychologisch fundierten Studie "Der Hund als Flirt-Faktor" wurde nachgewiesen: Durch einen Hund kommt man sich schneller näher. 77 % aller befragten Hundebesitzer haben das bestätigt: Die beste, natürlichste und fröhlichste Art, unbefangen miteinander ins Gespräch zu kommen, ist ihr Hund.

Der Hund tut das, was man sich selber nicht traut

"Mein Hund", sagen viele Frauen, "beginnt das Gespräch, nicht ich." Er schert sich nicht um konventionelle Flirteröffnungen und sucht von sich aus und völlig unbefangen Kontakt - kurz er tut das, was man sich selbst nicht traut. Andererseits spiegelt der Hund vieles vom Leben und Charakter seines Besitzers wider. Er ist sein „Alter Ego“, emotional mit ihm verbunden, lebhaft oder ruhig, anhänglich, Besitz ergreifend, brav. Damit ermöglicht er dem Gegenüber eine schnelle erste Einschätzung beim Kennenlernen.

Das perfekte Flirtduo

Von einem guten Flirt-Duo wird erwartet, dass der Hund:
  • wohlerzogen ist und freiwillig gehorcht
  • gepflegt aussieht
  • und zu seinem Herrchen oder Frauchen passt
Laut Umfrage fliegen 76 Prozent aller Befragten auf artige Hunde, 71 Prozent auf niedliche, 69 Prozent auf besonders schöne, 66 Prozent eher auf mittelgroße, 64 Prozent auf kleine, aber nur 34 Prozent auf große Hunde. Auch Eigenschaften wie Natürlichkeit, Lebhaftigkeit, Eigenwilligkeit fanden ihre Fans.
Partner Mensch hat die Aufgabe, das vom Hund vermittelte Gespräch geschickt weiter zu führen, die Ungezwungenheit des ersten Kontaktes zu bewahren, beantworten und irgendwann - da ist Timing gefragt - zu einem anderen Thema überzugehen.

Warum ist der Hund so nützlich?

Das rheingold-Institut fragte seine Interviewpartner, warum ein Hund beim Beginn eines Flirts so nützlich ist. Die sechs wichtigsten Antworten von fast allen Befragten:
  • Man ist beim ersten Kontakt unbefangener
  • Man hat sofort ein gemeinsames Interesse - den Hund
  • Der Hund stellt Vertrautheit her, nimmt Spannung aus dem Gespräch
  • Der Hund geht auf Menschen zu, bricht damit das Eis
  • Das Interesse für den Hund springt leicht über in Interesse für den Hundebesitzer
  • Menschen, die Hunde haben, sind von Natur aus kontaktfreudiger
Bleibt noch die Feststellung, dass 77 Prozent aller Befragten schon mal durch einen Hund, einen eigenen oder fremden, ins Gespräch gekommen sind, und bei jedem Zehnten führte dies sogar zu einer festen Partnerschaft.
 
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