Angst vor Hunden | PARTNER HUND Magazin

Angst vor Hunden

Wer Angst vor Hunden hat, macht häufig Fehler, die erst zu gefährlichen Situationen führen. Sie müssen lernen, sich richtig zu verhalten - und die Hundehalter auch.
 
 
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Nicht jeder mag Hunde.

Nicht jeder mag Hunde

Es heißt zwar immer, der Hund sei der beste Freund des Menschen, doch dieser Meinung sind viele Zweibeiner ganz und gar nicht. Relativ unproblematisch sind die Vertreter der "Hund stinkt und macht Dreck"-Fraktion. Sorgen Sie einfach dafür, dass Ihre Dogge der Boss-Klamotte dieses skeptischen Anzugträgers nicht zu nahe kommt und die Sache ist erledigt.

Vorsicht bei "Hundephobikern“

Zu wirklich gefährlichen Situationen kann es kommen, wenn Hund und Hundephobiker aufeinander treffen. Diese Person hatte vielleicht noch nie Kontakt mit Hunden, wurde mal gebissen oder die Angst wurde ihr durch die Eltern "anerzogen". Warum auch immer: so ein Mensch gerät beim Anblick eines Hundes in echte Panik und macht deshalb auch prompt alles falsch.
  1. Er schreit und winkt schon aus weiter Entfernung, damit der Hundehalter auf ihn aufmerksam wird. Doch der Hund ist aufmerksamer als der Mensch: er wird begeistert auf den Phobiker zutraben, schließlich signalisiert der doch, dass er spielen will oder sogar was Spannendes entdeckt hat, oder etwa nicht? Also lieber erst näher rangehen, damit der Halter auch noch eine Chance hat, seinen Hund zu erwischen.
  2. Weil ihnen die Nerven durchgehen, neigen diese Leute häufig auch dazu, den Hundehalter zu beschimpfen oder gar nach dem Hund zu treten. Das sollte man lieber lassen. Erstens zeigt sich niemand gerne kooperativ nachdem er angebrüllt wurde. Und zweitens reagieren viele Menschen (ob Hundehalter oder nicht) auf so ein Verhalten mit Gegenaggression. Sie laufen also Gefahr in eine echte Auseinandersetzung zu geraten. Bei der dann auch der Hund mitmischt, denn er wird sein Herrchen oder Frauchen sicher verteidigen wollen.
  3. Auch Betroffene, die versuchen das einzig richtige zu tun, nämlich einfach vorbeizugehen und/oder den Hundebesitzer in normalen Tonfall auf ihr Problem anzusprechen, lassen dabei den Hund nicht aus den Augen. Sie starren ihn an. Die Reaktion des Vierbeiners wird zurückhaltend bis misstrauisch sein, denn in seiner "Sprache" ist das die pure Provokation.
  4. Wenn Sie der Hundebesitzer sind, dann lassen Sie sich nicht vom kopflosen oder vielleicht sogar unverschämten Verhalten eines Betroffenen provozieren. Haben Sie Mitleid und nehmen Sie Ihren Hund an die Leine. Sich zu streiten, die Angst ins Lächerliche zu ziehen oder gar mit dem Hund zu drohen, wird das Problem nicht lösen, sondern macht aus Hunde-Angst nur Hunde-Hass.
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