Ein Hund soll einziehen: Tipps und Tricks | PARTNER HUND Magazin
Ersthund

Ein Hund soll einziehen: Tipps und Tricks

Noch bevor der Traumhund einziehen soll, ist eine gute Planung notwendig. Welche Rasse? Welches Alter? Was braucht der Hund an Ausstattung, wie Hundebett und Napf? Hier werden alle Fragen beantwortet 
 
Ein Hund zieht ein © pixabay.com / Urheber congerdesign
Mit einem Hund kommt Leben ins Haus

Ein Hund soll einziehen: Tipps und Tricks

Der Traum vom eigenen Hund: Fast jeder kennt ihn und jedes Jahr erfüllen sich zahlreiche Menschen genau diesen Wunsch. Bevor man sich einen Vierbeiner als Lebensbegleiter holt, sollte man sich aber auch ausreichend Gedanken dazu machen. Selbstverständlich bringt ein Hund Freude, Entspannung und auch eine neue Perspektive ins Leben. Doch einem Tier ein zu Hause zu schenken kann auch mal anstrengend sein und belastet zudem den Geldbeutel.


Intensive Vorbereitung und Planung

Natürlich ist es zuerst einmal wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Hunderasse man gerne hätte. Soll es überhaupt ein Rassehund sein oder doch lieber ein Mischling? Ein Welpe oder ein älterer Hund? Ein Liebling aus dem Tierschutz oder direkt vom Züchter? Für alle Punkte gibt es Für und Wider. Grundsätzlich sollten Sie sich sehr genau mit den verschiedenen Rassen und ihren Eigenschaften beschäftigen. Überlegen Sie, welches Temperament zu Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Lebensstil passt.
Bevor Sie dann gezielt nach einem Vierbeiner suchen, rechnen Sie zudem einmal durch, welche Kosten auf Sie zukommen. Einmalige Ausgaben sind z.B. der Preis des Hundes und die Erst-Ausstattung mit Näpfen, Hundebett, Spielzeug, Leine, Halsband und Co. Zu den laufenden Kosten gehören beispielsweise Futter, Tierarztbesuche, Haftpflicht- und ggf. Krankenversicherung, neues Spielzeug und Zubehör sowie die Hundesteuer. Je nach dem, für was Sie sich in den Bereichen entscheiden, können die Anschaffungskosten mehrere Tausend und die monatlichen Kosten mehr als 100 Euro betragen.
Zu guter Letzt machen Sie sich bewusst, wie viel Zeit ein Hund beansprucht. Insbesondere Welpen erfordern sehr viel Aufmerksamkeit, Erziehung und ausdauernd liebevolle Konsequenz. Aber auch ältere Hunde benötigen Spieleinheiten , ausgiebige Spaziergänge und Training. Bedenken Sie Ihre Lebenssituation mit Beruf, Urlaubswünschen, Verabredungen, Sporteinheiten und allem, was Sie sonst in Ihrem Alltag gerne tun. Durch den Hund werden Sie in allen Bereichen vermutlich erst einmal eingeschränkt sein.


Rassekrankheiten und Vorsorge

Hunde werden seit vielen Jahrhunderten von uns Menschen gezüchtet. Leider sind viele Rassen mittlerweile von Krankheiten betroffen, die durch die Züchtung entstehen. Von quasi vorprogrammierten Atemproblemen über Hautkrankheiten und Allergien bis hin zu Gelenkbeschwerden: es gibt leider nichts, was es nicht gibt. Bedenken Sie diesen Punkt unbedingt bei der Auswahl eines seriösen Züchters oder einem Vierbeiner aus dem Tierschutz. Unterstützen Sie keine Qualzucht oder den illegalen Welpenhandel.


Für alle Fälle abgesichert

Eine Tierversicherung, ob vollumfänglicher Schutz oder ein reiner Operations-Schutz, sichert Sie gegen hohe Tierarztkosten ab, die häufig unerwartet auftreten und ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Im Falle einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer notwendigen Operation können Sie sich dann voll und ganz auf die Genesung Ihres vierbeinigen Lieblings konzentrieren, während die Versicherung die Tierarztkosten übernimmt.
Mit einer Checkliste für den Welpenkauf sind Sie auf der sicheren Seite und können gut vorbereitet auf die Suche nach dem passenden Vierbeiner gehen.
 
Fotos: 
pixabay.com / Urheber congerdesign
Mehr zum Thema