Hundesteuer: die wichtigsten Eckdaten | PARTNER HUND Magazin

Hundesteuer: die wichtigsten Eckdaten

Wie hoch die Hundesteuer für Ihren Hund ausfällt, kann Ihnen nur die Stadt bzw. Gemeinde sagen. Antworten auf alle anderen Fragen zum Thema finden Sie hier.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Ein Hundehalter muss Hundesteuer bezahlen.

Wer muss Hundesteuer zahlen?

Steuerpflichtig ist der Hundehalter, dessen Aufwand für die Hundehaltung von der Steuer getroffen werden soll. Das Halten z. B. von Blindenführhunden, Diensthunden, Hunden von Forstbediensteten und Jagdaufsehern ist allerdings von der Steuer befreit.

Wer erhebt diese Steuer und warum?

Die Hundesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Diese Steuer soll dazu beitragen, die Zahl der Hunde zu begrenzen.

Wie hoch ist die Steuer?

Das unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde, konkrete Angaben kann deshalb nur die örtliche Verwaltung machen. Fast überall ist es aber so, dass der Steuersatz für den zweiten und jeden weiteren Hund oder für "Kampfhunde" wesentlich höher ist, als beim ersten Tier bzw. einer als ungefährlich eingestuften Rasse.

Wie entwickelte sich die Hundesteuer?

In ost- und mitteldeutschen Quellen taucht um 1500 erstmals ein "Hundekorn" auf (die Abgaben wurden tatsächlich mit Roggen, Gerste, Hafer bezahlt). Im 19. Jahrhundert sind in den deutschen Einzelstaaten moderne Hundeabgaben hauptsächlich aus polizeilichen Gründen eingeführt und teils als Luxussteuer, teils als Nutzungsgebühr erhoben worden. Im Allgemeinen haben von Anfang an die Gemeinden das Besteuerungs- und Ertragsrecht erhalten, doch wurde von einigen Ländern noch lange ein staatlicher Anteil abverlangt. Nach dem Bonner Grundgesetz von 1949 fiel die Hundesteuer in die Kategorie der "Steuern mit örtlich bedingtem Wirkungskreis" und wurde als reine Gemeindesteuer geregelt.
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